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Next: Berufsorientierung vs. Anpassung an Up: Jugendberufshilfe und Schule Previous: Verändertes Verhältnis zur Bildung: Arbeits und Berufsorientierung in einer sich verändernden ArbeitsgesellschaftDie Situation, in denen Jugendliche sich heute befinden, möchte ich in den folgenden Stichpunkten versuchen, zu verdeutlichen:
Arbeits- und Lebensorientierung muss also eingebettet sein in eine umfassende Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie sowie mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. In unseren Seminaren versuchen wir daher, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und mit diesen zusammen Bedeutung und Stellenwert von Arbeit und Beruf zu reflektieren. Einen Schwerpunkt bilden dabei Erkundungen der Jugendlichen, Reportagen, in denen sie die Möglichkeit haben, mit Anderen über ihre Erfahrungen in ihren Beruf und in ihrem Leben zu sprechen. Wir bieten ihnen Gelegenheit, in Betrieben Mitarbeiter zu interviewen oder Passanten auf der Straße. Die Fragen drehen sich dabei um so unterschiedliche Themen wie z.B. Arbeit, Beruf, Leben, Arbeitslosigkeit, Traumjob oder Glück. Wir veranstalten diese Seminare in Kooperation mit Schulen und einzelnen Schulklassen als zwei- oder dreitägige Workshops. Der erste Tag dreht sich in der Regel um die eigenen Vorstellungen vom Leben. In verschiedenen Methoden bekommen SchülerInnen die Möglichkeit, sich über ihre Werte zu verständigen und unterschiedliche Biographieentwürfe zu diskutieren. Ein Schwerpunkt ist dabei die Frage, welchen Stellenwert Arbeit im Leben einnehmen kann und soll, sowie die Frage, welche Tätigkeiten von SchülerInnen als sinnvoll erachtet werden. Stoff für kontroverse Diskussionen liefert zum Beispiel immer wieder die Frage, ob man eine berufliche Tätigkeit auch dann ausführen würde, wenn sie den eigenen Werten und Wünschen zuwider läuft. Aus diesen Diskussionen entstehen Fragen, die Ausgangspunkt für die Erkundungen am zweiten Tag sind. In Kleingruppen gehen die SchülerInnen los und konfrontieren andere Menschen, auf der Straße, in Geschäften oder Betrieben mit ihren gesammelten Fragen. Abschluss und Höhpunkt ist die Präsentation der der einzelnen Reportagegruppen in Form einer spielerischen Pressekonferenz. Hier wird noch einmal diskutiert, hier werden die Antworten und offen gebliebenen Fragen erneut auf die persönliche Zukunft und die eigenen Wünsche bezogen. Dies als praktisches Beispiel und Illustration eines vom Diskurs e.V. entworfenen Konzeptes zur Arbeits- und Berufsorientierung. Was Berufs- oder Arbeits- oder Lebensorientierung, wie ich sie am liebsten nennen möchte, leisten sollte, möchte ich abschließend in 11 Thesen formulieren.
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Kinder (er)leben Demokratie - Förderung demokratischer Kompetenzen bei Grundschulkindern
Zum dritten Mal in Folge lud der DisKurs e.V. ...
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Der Film ist fertig. Premiere war am 21. Mai 2003 im Kinoklub am Hirschlachufer in Erfurt.
Perspektiven
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