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Druckdatum: 11.09.2010 01:03
Letzte Änderung des Dokuments: 26.01.2005 20:13

Arbeits-und Lebensorientierung in einer sich verändernden Arbeitsgesellschaft

Wandzeitung: Arbeiten um zu Leben...Für das Leben lernen wir. Das galt früher, und gilt heute immer noch. Das (Arbeits-)Leben ändert sich jedoch fortwährend. Bedeutete eine gute Schulbildung und Ausbildung noch vor nicht allzu langer Zeit nicht nur einen gesicherten, sondern oftmals auch einen lebenslangen Arbeitsplatz, so ist heute beides keineswegs mehr selbstverständlich.

Vielfach ist von einem Wandel der Arbeit die Rede, manche postulieren gar, dass unsere "Arbeitsgesellschaft" ihrem Ende zugeht. Besonders interessant und brisant ist diese Diskussion natürlich für die, die mitten in ihrer Ausbildung stehen, für Schülerinnen und Schüler, für Auszubildende oder für Studierende.

Die Seminare, die sich mit Arbeit, Lebensorientierung und der "Zukunft der Arbeitsgesellschaft" beschäftigen sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Programms von DisKurs geworden.

Neben der Frage nach dem eigenen Lebensentwurf und der persönlichen Berufswahl geht es bei den ein- bis dreitägigen Schulprojekten auch um Themen wie Arbeitslosigkeit, dem Sinn von Arbeit, der "Zukunft der Arbeit" und alternative Ansichten zu Erwerbsarbeit und Ökonomie.

Bild: Schüler gestalten eine WandzeitungZiel ist es, Jugendlichen zu ermöglichen, sich mit all dem auseinander zu setzen, was für sie im Kontext von Arbeit und Berufswahl von Interesse sein könnte. Das bedeutet auch, sich zum Beispiel die Frage zu stellen, wie man persönlich mit Arbeitslosigkeit umgehen würde oder ob es Alternativen zur Erwerbsarbeit gibt. Berufsorientierung darf nicht heißen, persönliche und soziale Bedürfnisse den scheinbaren Zwängen des Arbeitsmarktes zu unterwerfen. Vielmehr muss sie Jugendliche handlungsfähig machen im Umgang mit den vielfältigen und oft widersprüchlichen Anforderungen unserer Arbeitswelt.

In den Projekttagen seit Mai 2000 bekommen SchülerInnen die Möglichkeit mit verschiedenen aktivierenden Methoden zum Beispiel ihre persönlichen Lebensvorstellungen in Lebensgebäuden zu versinnbildlichen oder sich auf einem fiktiven Klassentreffen im Jahr 2020 zu treffen, um sich gegenseitig von ihren Lebensläufen zu erzählen.

Bild: PressekonferenzHöhepunkt bei den mehrtägigen Seminaren ist z.B. eine Reportage, bei der Kleingruppen mit Reportergeräten losziehen und andere Menschen in Betrieben, Geschäften oder auf der Straße zu ihren persönlichen Lebensläufen und ihren Vorstellungen von Arbeit befragen. In einer "Pressekonferenz" stellen sich die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vor. Da gibt es viel zu diskutieren über den "Traumjob", die "faulen Arbeitslosen", über Hausarbeit und die eigenen Vorstellungen vom Leben.

Zu den Projektangeboten

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